Wie lang sollte die Beleuchtungszeit im Aquarium sein?

Die Beleuchtungszeit im Aquarium ist eine Wissenschaft für sich. Richtig eingestellt kann dies Wunder bei der Bekämpfung des Algenwachstums wirken. Aber auch die Betriebskosten lassen sich durch die richtigen Beleuchtungsintervalle reduzieren.

Falls du Lust hast die Aquariumbeleuchtung selbst zu bauen, habe ich dir einen kleinen Artikel geschrieben. Ansonsten findest du auch einen schönen Beitrag zur Farbtemperatur.

Die richtige Beleuchtungszeit im Aquarium

Ein richtiges Timing der Beleuchtung ist wichtig um einen richtigen Tag-Nacht-Zyklus zu simulieren. Das gilt besonders für Standorte, die nur schlecht durch das Tageslicht ausgeleuchtet sind. Dabei muss man wissen, dass Pflanzen solch einen Zyklus durch Dunkelheit erkennen. Kurze Beleuchtungsphasen mit einer niedrigeren Intensität sind also nicht schlimm. Das bedeutet erstmal, dass das Licht Nachts aus sein sollte.  Das ist aber sicher keine große Erkenntnis. 😉 Auch das Mondlicht sollte man nicht die ganze Nacht eingeschaltet lassen. Am besten ein paar Stunden in der Abendszeit.

Sinnvoll ist es sicher die Beleuchtung nur in den Tagesstunden zwischen 7 Uhr und 20 Uhr einzuschalten.Eine 100%ige Simulation von länger und kürzer werden Tagen ist allerdings nicht notwendig. Die Beleuchtungszeit sollte nicht mehr als 12 Stunden täglich betragen. Eine Reduzierung für gewisse Zeiträume ist aber auch möglich.

Beleuchtung mit Mittagspause

Eine gute Idee ist es die Beleuchtungszeit mit einer Mittagspause zu unterbrechen. Meistens ist man dann ja auch eh nicht zuhause um das Aquarium zu genießen. Etwa zwei bis drei Stunden zwischen 11 Uhr und 14 Uhr sind ideal. Länger ist nicht nötig. Erfahrungsgemäß ist dadurch der Algenwuchs geringer und die Pflege des Aquariums einfacher. Und überhaupt ist das Aquarium dann einfach schöner anzusehen.

Der richtige Timer zum Steuern der Beleuchtungsdauer

Die einfachste Möglichkeit die Dauer zu regeln sind billige Schaltzeituhren, die direkt an die Steckdosen kommen. Dies bietet sich zum Beispiel bei einer Beleuchtung mir Röhren an. Dadurch lässt sich jedoch das Licht nur ein- und ausschalten. Man ist also nicht allzu flexibel. Aufpassen sollte man, dass man mehr als ein Zeitintervall für die Beleuchtung einstellen kann. Zwei sollten es schon sein. Sonst wird es nicht Möglich sein die Beleuchtungszeit durch eine Mittagspause zu unterbrechen. Das wäre wirklich schade.

Bei einer LED-Beleuchtung empfiehlt es sich einen vernünftigen LED-Controller zu verwenden. Am besten sollte dieser mehrere Kanäle haben und eine Dimmfunktion besitzen. Diese lassen sich häufig sehr flexibel programmieren. Der Vorteil ist aber auch, dass sich eine schöne Dämmerung am Morgen und Abends einstellen lässt. Das macht natürlich optisch einiges am Aquarium her.